Sep 06

Eines ist klar: wer sich bongt der hustet – mancher mehr, mancher weniger, aber die Reizung in Hals und Bronchien ist stets vorhanden und sollte auch nicht unterschätzt bzw. kleingeredet werden. Linderung versprechen einige Add-Ons wie Aktivkohlefilter, Perculatoren, ein Ice-Fach oder eben der Vorkühler.

Diese aufsteckbaren Kühltürme waren lange Zeit eher hochpreisige Gimmicks für Glasbongs und weisen wie eben diese die gleichen genormten Steckverbindungen auf. Vorkühler für Acrylbongs waren – trotz der einfachen Machart – eine lange Zeit eher etwas für Nischen und verstaubte Ecken bzw. Wühltische im lokalen Headshop in dunklen Gassen. Das “Warum” bleibt eher ein Geheimiss der Supplier, die diese Nische erst in den letzten Jahren entdeckt haben.




Vorkühler für Plastikwummen

Dabe ist das Prinzip dank der Normdiziplin der Acrylbongproduzenten noch einfacher als bei großen Glasboliden. Verschiedene Schliffgrößen gibt es nicht, die Gefahr des Fehlkaufs wird dadurch deutlich gemindert und auch die ständige Fehlerquelle der benötigten Chillumlänge ist eher die Ausnahme. Schließlich kann ein Aluchillum in der Gummidichtung leicht auf passende Länge zurecht geschoben werden.

Prinzip eines Vorkühlers

Die Funktionsweise eines austeckbaren Zusatzkühlers ist sehr simpel und beruht in erster Line auf der zusätzlichen Wassermenge und dem aus dem Konzept resultierenden Zwei-Kammer-System. Der Rauch wird zunächst im Vorkühler runtertemperiert und durchläuft anschließend in der Pfeife selbst einen zweiten Kühlungsprozeß. Der Effekt ist selbstverständlich auch von der Gesamtmenge an Wasser abhängig. Großvolumige Vorkühler auf eine stattlichen 50cm Bauchbong sitzend
sind natürlich effektiver als ein Minikühler auf einem 20cm Stumpen.

Aber: je größer die Wassermenge, desto geringer der Durchzug. Man sollte es also nicht übertreiben, sonst läuft man beim Bongziehen irgenwann einmal blau an.


Vorkühler für Acries gibt es in unseren Bong Shops

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